Aus dem Newsletter im Juli 2026
Was «schnäll eis näh» mit den Rebstockpaten bedeutet
So lebt der Winzer in der Hitzewelle: Um 6 Uhr im Rebberg und am Nachmittag im kühlen Keller, mit Kunden am «schnäll eis näh». Mehr als eins und dazu ein feines Essen in geselliger Runde gab’s für Rebstockpaten an Tinus Sommer-Tropfen-Degustation.
Heizt die Sonne Haus und Garten kräftig ein, gibt’s für manche nur noch einen Zufluchtsort: den Keller. 20 Stöcklipaten hatten es gut an diesem Sonntag: Für sie haben wir unseren Trüel-Keller in Twann gekühlt, um in geselliger Runde Tinus Sommer-Tropfen zu degustieren. Dazu hat Tinu aus dem Winzerleben erzählt. Welch ein unerschöpflicher, pointenreicher Geschichtenschatz.
Zu jedem Wein gibt’s eine Geschichte
Auch rund um die edlen Säfte aus Tinus Rebberg gab es viel Spannendes zu erfahren. So zum Beispiel über den Blanc de Noir: ein Weisswein aus roten Trauben. Wegen der dreistündigen Maischestandzeit ist unser Blanc de Noir rosa wie Wölkchen. Und sein Geschmack lässt einen darauf schweben.
«Le Vagant» ist ein dunkelroter Biowein aus drei Sorten Wandertrauben. Wie Vagabunden auf Abwegen stammen sie aus Nachbars Rebberg. «Le Vagant» präsentiert man besser neben den Mahlzeiten, damit seine Geschmacksdynamik Koch und Köchin nicht die Show stiehlt.
Tinus Sauvignon Blanc war ein Langzeitprojekt: Von der Idee, ihn anzubauen, bis zum ersten Wein dauerte es 20 Jahre. Jetzt ist er so beliebt, dass er auf der Print-Preisliste gar nicht mehr auftaucht und nur noch direkt über die gute Beziehung oder mit etwas Glück zu haben ist.
Gemeinsam geniessen und schnuppern
Wer am Sonntag mit am Tisch sass, hat Tinus Wein-Sortiment genüsslich durchprobiert, Lieblingsweine ausgesucht und bestellt. Während die muntere Schar im Trüel-Keller degustierte und Tinus Geschichten lauschte, stand Elena am heissen Mangal-Grill. Das Ergebnis servierte sie nach der Degustation: butterzartes Schaschlik mit feiner Rauchnote — eine Gaumenfreude.
Das gesellige Zusammensein und ein gutes Essen gehören für uns genauso zum Wein wie die Handarbeit im Rebberg. Ob Rebenwanderung mit Apéro, Degustation im Trüel-Keller oder ein Essen im Garten: Auf der Domaine Mürset erleben Sie die schönsten Geschenke der Natur. Gerne organisieren wir auch für Ihre Gruppe einen Anlass. Oder werden Sie Stöcklipate — so bekommen Sie zur Rebe einen Platz am Tisch.
Stöcklipaten erzählen
Viele unserer Stöcklipaten verbindet eine persönliche Geschichte mit dem Bielersee, mit dem Wein oder mit Menschen, die ihnen eine Patenschaft geschenkt haben.
Sophie & Loïc haben vor einem Jahr geheiratet und die Rebstockpatenschaft als Hochzeitsgeschenk bekommen. Sie geniessen die fröhliche Geselligkeit, die bei Tinu mit jeder Gruppe aufkommt.
Heidi & Walter, Karl & Geli waren da, um Rebstockpaten-Luft zu schnuppern und gleichzeitig Gelis Geburtstag zu feiern. Karl & Geli sind dazu aus dem Schwarzwald angereist.
Rosmarie & Reinhard haben einander vor zehn Jahren die Patenschaft zum Geburtstag geschenkt. Über einen Weinbauern aus ihrem Nachbardorf im Aargau, der in Twann gewinzert hat, sind sie auf Tinu gestossen.
Beat & Sonja sind seit Weihnachten vor fünf Jahren Rebstockpaten. Sie sind Geniesser und schätzen echte Genussmomente bei Tinu.
Stephan & Monika haben die Patenschaft vor acht Jahren zur Hochzeit bekommen und sie nachher erneuert. Es sei immer so gemütlich bei Tinu, sagen sie.
Nadia & Urs: Urs erhielt die Patenschaft zum 60. Geburtstag. Nadia kannte die Domaine schon davor — sie war mehrmals an Treberwurstessen. Tinu sei sehr bekannt dafür.